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Brustkrebs-Screening soll bald österreichweit starten!

Jede 8. Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs.

2010 gab es in Österreich 5100 Brustkrebs-Neuerkrankungen! Davon waren 25% der Frauen jünger als 50 Jahre, 45% zwischen 50 und 69 Jahren, wobei das Risikoalter somit deutlich früher als mit 50 Jahren beginnt.

Unter diesem geplanten Screening-Programm stellen sich die Regierung, der Hauptverband aller Krankenkassen Österreichs sowie der Gesundheitsminister Alois Stöger ein flächendeckendes Brustkrebs-Screening nach dem Mindeststandard der EU nur für 50 bis 69-iährige Frauen und nur in 2-iährigen Abständen vor. Dazu will man die Frauen künftig mit einem Brief einladen.

Im Jahr 2011 befinden sich die österreichischen Frauen in einem Dilemma. Derzeit hat Österreich das weltweit beste Konzept zur Früherkennung von Brustkrebs mit der jetzigen Untersuchungskombination von Mammographie, Ultraschall und Tastbefund. Österreich blickt daher auch auf die weltweit niedrigste Rate von Brustamputationen und ebenso eine der niedrigsten Sterblichkeitsraten.

Das geplante Screening-Programm, welches nur alle zwei Jahre durchgeführt werden soll - nur Mammographie ohne Tastbefund und ohne Ultraschall - würde einen massiven Rückschritt in der Brustkrebs- Früherkennung bedeuten!

Brustkrebs ist nur heilbar, wenn er frühzeitig erkannt wird und auch Frauen unter 50 Jahren nicht ausschließt, da leider in dieser Altersgruppe die Frauen zu 25% an Brustkrebs erkranken. Die fehlende Untersuchung in dieser Zeit und eine viel zu spät erkannte Krebserkrankung trifft nicht nur die Frauen sondern viel schlimmer auch ihre Famitie - im schlimmsten Fall unmündige Kinder. Jeder Todesfall ist sinnlos und könnte mit Beibehalten unseres ausgezeichneten kombinierten Diagnosesystems in vielen Fällen verhindert werden!!

Auch das geplante Kontroll-lntervall von zwei Jahren ist viel zu lange, wie Statistiken eindrucksvoll beweisen!

lm Screening-Programm, das nur in einzelnen Zentren vorgesehen ist (für jedes Bundesland max. ein bis zwei Zentren) ist es auch nicht mehr möglich eine Mammographie bei einem Vertrauensarzt durchführen zu lassen - gleichzeitig wird die E-card für diese Untersuchung gesperrt. Führt dieser trotzdem eine Mammographie-Untersuchung durch, könnte es zu einer Klage kommen (ein Arzt in Deutschland wurde bereits deswegen verurteilt).

Somit wird ein jahrelang bestehendes Vertrauen und der persönliche Kontakt zum Arzt unterbunden und die freie Arztwahl verboten! - Selbstständige Frauen entmündigt! Im Screening-Programm ist routinemäßig kein sofortiges persönliches Arztgespräch, kein Tastbefund und kein ergänzender Ultraschail vorgesehen!

Nachweislich sind jedoch 25% der Mamma-Karzinome ausschließlich im Ultraschall ersichtlich!!

Dieser Umstand erklärt auch die relativ schlechten Ergebnisse des mittlerweile in vielen Screening-Ländern bereits angezweifelten Mammographie-Screenings (z. B. Holland, Deutschland), mit deutlich höheren Sterblichkeitsraten als in Österreich!

Ebenso wird den Frauen eine bis zu 14-tägige Wartezeit auf den schriftlich zukommenden Befund zugemutet Dies führt zu einer massiven Verunsicherung der Frauen, abgesehen von der seelischen Belastung in dieser Wartezeit.

lm Gegenzug muss jedoch die Frau damit rechnen, dass ca. 25% der Mamma- Karzinome BEI DIESER ART DER SCREENING-UNTERSUCHUNG EINFACH NICHT ENTDECKT WERDEN KÖNNEN - auch hier bereits mehrere Studien vorliegend - z.B. Dänemark.

Erst nach Erhalt eines Befundbriefes aus dem Screening Zentrum kann es zu einer nochmaligen Einberufung zu Nachfolgeuntersuchungen kommen, welche wieder mit einer eventuellen langen Anreise in das Screening-Zentrum verbunden ist.

Wir Frauen glauben kaum, dass sich ein Mann diesen psychischen Stress vorstellen kann, zusätzlich gekoppelt mit einer deutlich schlechteren Erkennungsrate des Mamma- Karzinoms!

Abgesehen vom persönlichen Leid ist es der Politik anscheinend völlig egal, dass jedes zu spät erkannte Mamma-Karzinom auch zu hohen Nachfolgekosten führt und auch volkswirtschaftlich problematisch ist.

Allein das Zitat
,,Das Mammographie-Screening dient der Volksgesundheit, nicht dem Individuum" ist eine Verhöhnung aller Frauen.
(Deutsches Mammographie-Screening-Programm)

Daher plädieren wir massiv für das jetzige, bereits bestehende und flächendeckende - Vorsorgemodell zur Brustkrebs-Früherkennung in dem auch unter 50-Jährige selbsfverständlich miterfasst werden, um die im geplanten Screening-Modell übersehenen Mamma-Karzinome früher erfassen zu können. Das bedeutet für Österreich nach Experteneinschätzung über700 betroffene Frauen pro Jahr!

Wir plädieren weiterhin für Kontrollen in jährlichen Abständen ab dem 40. Lebensjahr, da nur ein rechtzeitig bzw. früh erkanntes Mamma-Karzinom ausgeheilt werden kann - meist nicht mehr wenn man es bereits getastet werden kann!

Wir sind für die freie Arztwahl, für das Gespräch mit unserem Vertrauensarzt der auch einen Tastbefund und den äußerst notwendigen Ultraschall durchführt!

Wir sind für die sofortige und persönliche Mitteilung des Befundes und nicht für eine Verschleppung der Diagnose und nicht für eine Verunsicherung der Frau über 14 Tage mit eventuell neuerlicher Einberufung zu weiteren ergänzenden Untersuchungen.

Wir plädieren weiterhin für die bestens bewährte Einbeziehung der zuweisenden Ärzte (Gynäkologen, Allgemein Mediziner, lnternisten, etc.)!

WIR SIND FÜR DAS BEREITS PRAKTIZIERTE, TIROLER SCREENING MODELL, dass seit einigen Jahren erfolgreichst funktioniert und mit besten Überlebensstatistiken und Mamma-Karzinom-Erkennungszahlen bereits bekannt ist.

Wir sind auch dafür, dass über eine zentrale Stelle Einladungen zur jährlichen Mammographie zwischen dem 40. und 70. Lebensjahr beim Arzt des Vertrauens erfolgen sollte.

Wir sind weiterhin für die bereits bestehende Qualitätssicherung wie auch zentral-statistische Erfassung der Ergebnisse.

Wir wollen nicht dem schlechten Beispiel Dänemarks folgen indem es durch das verordnete Screening-Programm zu einer deutlich erhöhten Sterblichkeitsrate an Brustkrebs gekommen ist.

Wir Frauen sind keine Versuchskaninchen!

Bitte setzen sie sich für das jetzt bestehende weltwetf bestens bewährte Brustkrebsvorsorgeprogramm in Österreich ein, für alle Frauen zwischen dem 40. und 70. Lebensjahr!

Dr. Helga REITERER
Dr. Christine SEBER

FA f. RADIOLOGIE, Postgasse 6, 9500 Villach

Tel: 04242 26 791
Fax: 04242 23 80 90

E-Mail: dr.reiterer@medway.at

Bitte um Weiterleitung dieses Briefes an
alle die dies mit uns verhindern möchten!

PS: Von uns bereits erfolgte Kontaktaufnahme mit vielen prominenten Frauen aus Gesundheit und Wirtschaft, Frauenreferate, Krebshilfen, Presse und Frauenzeitungen...

Rückmeldungen unbedingt erwünscht!

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